Ab 1. Januar 2018: Apple verbannt 32-Bit-Mac-Apps aus zukünftigen macOS-Versionen
03.12.2017 14:43

Ab 1. Januar 2018: Apple verbannt 32-Bit-Mac-Apps aus zukünftigen macOS-Versionen

Apple hat gestern auf der Webseite für Entwickler gemeldet, dass das Unternehmen ab dem 1. Januar 2018 keine neuen 32-Bit-Apps für den Mac mehr akzeptieren wird. Für ein Update auf 64 Bit gibt Apple den Entwicklern ein halbes Jahr Zeit.

Im Bereich „News and Updates" für Entwickler schreibt Apple Folgendes: „As a reminder, new apps submitted to the Mac App Store must support 64-bit starting January 2018, and Mac app updates and existing apps must support 64-bit starting June 2018." Die Deadline für aktuell noch erhältliche 32-Bit-Apps setzt Apple auf den 1. Juni nächsten Jahres. Erhält die App kein Update kann sie auf zukünftigen Systemen nicht mehr geladen und genutzt werden, auch wenn man dafür bezahlt hat.

Apple schreibt weiter: „If you distribute your apps outside the Mac App Store, we highly recommend distributing 64-bit binaries to make sure your users can continue to run your apps on future versions of macOS. The last macOS release to support 32-bit apps without compromise is macOS High Sierra." Damit legt man sich ganz klar fest: macOS High Sierra ist das letzte Apple-Betriebssystem für den Mac das 32-Bit-Apps uneingeschränkt unterstützt.

Jeder iPhone- oder iPad-Nutzer der sein Gerät auf iOS 11 aktualisiert hat wird diesen Umstand vielleicht schon selbst erlebt haben, denn 32-Bit-Apps kann man unter dem neuen iOS nicht mehr installieren; bei den Käufen im App Store ist der Download-Button ausgeblendet. Will man diese Apps weiter nutzen benötigt man ein Gerät mit iOS 10 oder älter.


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