02.01.2018 11:00 Maik

Neuer iMac Pro - Ausbau von RAM und SSD möglich

Wie das Team rund um OWC in einem Video zeigt, ist der Ausbau von SSD und RAM bei dem neuen iMac Pro möglich, wenn auch nur mit wohl sehr großem Aufwand verbunden.

Der iMac Pro ist noch nicht sehr lange auf dem Markt und schon machen sich Spezialisten an die Arbeit, herauszufinden ob und wie sich das neue Spitzenmodell aus dem Hause Apple aufrüsten lässt. Wer sich das Video anschaut und man sich bei Apple Produkten sowieso denken kann, wird schnell feststellen, dass ein einfacher Austausch von Arbeitsspeicher und Festplatte im iMac Pro nicht möglich ist. Auch an diesem Mac fehlen nämlich Einschübe oder Wartungsklappen, um an die Hardware für eine Austausch heranzukommen. Dementsprechend muss also der komplette Computer auseinandergenommen werden und dies am besten von Fachleuten. 

Wie "Other World Computing" (OWC) nun zeigt, kann zumindest der Arbeitsspeicher des iMac Pro ausgetauscht werden, da dieser nicht verlötet ist. Darüberhinaus lässt sich auch die SSD Festplatte des Mac ausbauen, welche allerdings mit speziellen Aufklebern (Void Sticker), wie von Apple bekannt versehen ist und man so im Falle des Ausbaus sämtliche Garantieansprüche verlieren dürfte. 

Doch nur weil sich die Festplatten Module des Mac ausbauen lassen, heißt dies noch nicht, dass Nachbauten eingebaut werden können. Denn die 1 TB große Platte in der Grundausstattung des iMac Pro ist in jeweils zwei 512 GB große Module in RAID konfiguriert, so dass sich zeigen wird, ob funktionierende Nachbauten hergestellt werden können. OWC ist sich aber sicher, dass diese aber wenigstens einen Austausch des RAM anbieten werden. 

Angesichts des großen Aufwandes, Reparaturkosten und dem Verlust der Garantie sollte man sich vor dem Kauf des neuen iMac Pro gründlich überlegen, welche Ausbaustufe für den jeweiligen Anwendungsbereich die richtige ist. An mangelnder Leistung dürfte es bei der Konfiguration des iMac Pro zumindest nicht hapern. 


Kommentieren

Noch keine Kommentare
Kommentieren

Weitere News zum Thema

Apple setzt iMacs aus 2012 auf die Liste veralteter Geräte

Besitzer eines iMacs aus 2012 sollten sich beeilen, wenn sie noch Serviceleistungen oder Reparaturen für ihren Mac geplant haben: Wie man bei MacRumors erfahren hat, will Apple die 2012er 21,5"- und 27"-iMacs jetzt auf die firmeneigene Vintage-Liste setzen und nicht mehr supporten.

weiter lesen »
Upgrade für das MacBook Air 2018? Benchmark mit Intel Core i7 in der Geekbench-Datenbank aufgetaucht

Apple verkauft sein neues MacBook Air ausschließlich mit einem Intel Core i5 Prozessor. Jetzt ist ein Benchmark bei Geekbench aufgetaucht das mit einem schnelleren Core i7 angefertigt wurde.

weiter lesen »
Schont Umwelt & Geldbeutel: Apple vereinfacht Tausch von Akku und Trackpad im MacBook Air 2018

Bisher war die Reparatur von neueren Macs und MacBooks immer eine relativ teuere Angelegenheit. Wie jetzt bekannt wurde, ist das MacBook Air 2018 um einiges reparaturfreundlicher da sich einige Komponenten einfacher tauschen lassen.

weiter lesen »