Apple baut zweites Rechenzentrum in Dänemark
11.07.2017 11:21 Stefan

Apple baut zweites Rechenzentrum in Dänemark

Nahe der deutschen Grenze in Aabenraa/Dänemark entsteht Apple's neues europäisches Rechenzentrum. Der neue Bau von Apple ist bereits der zweite in Dänemark: Noch in diesem Jahr eröffnet die Anlage in Viborg, während das schon länger geplante Rechenzentrum für europäische Kunden in Irland noch immer nicht am Netz ist.

Im Moment benötigt Apple vor dem Spatenstich in Aabenraa noch die Planungsgenehmigung, Erik Stannow, der Nordic Manager für Apple erwartet laut einer E-Mail an Reuters allerdings, "dass Apple ab Mitte 2019 Internet-Dienste auf der Baustelle in Betrieb nehmen kann". Stannow äußert sich auch zur Energieart mit der die Anlage arbeiten wird: "Wir sind begeistert, unsere Rechenzentren in Dänemark zu erweitern und in neue Quellen sauberer Kraft zu investieren. Die geplante Anlage in Aabenraa wird wie alle unsere Rechenzentren dank neuer sauberer Energiequellen ab dem ersten Tag zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen". Die Entscheidung für Dänemark lässt sich u.a. auch auf die Stabilität des dänischen Stromnetzes zurückzuführen.

Auf den Servern des neuen Rechenzentrums in Aabenraa läuft nach der Fertigstellung zum Beispiel der iTunes Store, Siri, iMessage und Maps für europäische Kunden. Die Gesamtkosten des Neubaus beziffert Apple mit knapp einer Milliarde Dollar, es handelt sich dabei um die größte Investition aus dem Ausland in der Geschichte Dänemarks.


Kommentieren

Noch keine Kommentare
Kommentieren

Weitere News zum Thema

Durchgesickerte E-Mails zeigen, dass Apple versucht hat, Qualcomm-Modems auch im iPhone XS/XR zu verwenden

Bloomberg hat geleakte E-Mails erhalten, welche mehr Details über die Beziehung der zwei streitenden Unternehmen aufzeigen, so hatte Apple beabsichtigt Qualcomms-Modems auch in den neuen iPhones zu verwenden.

weiter lesen »
AppTicker.de zeigt in iOS-Apps enthaltene in-App-Käufe inklusive Preisstatistik und Preisalarm an

Es sind immer mehr Apps im App Store, welche sich zwar kostenfrei laden lassen, jedoch erst über die in-App-Käufe die vollständige Funktionalität freischalten. AppTicker.de sorgt für bessere Transparenz und Preisverfolgung.

weiter lesen »
Netflix erhöht die Preise in den USA um bis zu 20 Prozent

Der Preis für Netflix-Abos in Deutschland könnte in Zukunft deutlich höher liegen. In den Vereinigten Staaten hat der Streaminganbieter seine Preise angepasst. Kunden dort müssen für neue Abos knapp 20 Prozent mehr bezahlen als bisher.

weiter lesen »