BKA findet 500 Millionen gestohlene Mailadressen & Passwörter - Ist deine E-Mail dabei?
11.07.2017 12:32 Stefan

BKA findet 500 Millionen gestohlene Mailadressen & Passwörter - Ist deine E-Mail dabei?

Jeder der das Internet nutzt muss dafür sorgen, dass Informationen wie zum Beispiel Zugangsdaten, die oft aus der E-Mail-Adresse und einem Passwort bestehen, sicher aufbewahrt und vor dem Zugriff Dritter geschützt aufbewahrt werden. Jedoch nützt der ganze Aufwand nichts wenn eure Daten durch Hackerangriffe beim Mailprovider oder anderen Plattformen gestohlen werden.

Das Bundeskriminalamt hat ca. 500 Millionen Datensätze bestehend aus E-Mail-Adresse und Passwort auf einer Underground-Economy-Plattform, also einer Tauschbörse für Daten wie E-Mail-Adresse, Passwörter, Konto- oder Kreditkartendaten, gefunden. Das Paket wurde dort zum Kauf angeboten. Laut dem BKA stammen die gefundenen Datensätze alle aus Dezember 2016.

Mit dem Identity Leak Checker auf der Webseite des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam könnt ihr prüfen, ob sich eure Mailadresse in dem zum Verkauf angebotenen Paket befindet. Die Überprüfung dauert maximal einen Tag, das Ergebnis wird an die zu überprüfende Mailadresse gesendet und sieht im besten Fall so aus:

"GLUECKWUNSCH 


Ihre E-Mail-Adresse mail@*********.de

taucht nicht in unserer Datenbank auf. Das garantiert jedoch

nicht, dass keine Ihrer persoenlichen Informationen gestohlen

wurden."

Wir raten jedem User, seine E-Mail-Adresse über den Identity Leak Checker zu prüfen.


Kommentieren

Noch keine Kommentare
Kommentieren

Weitere News zum Thema

Durchgesickerte E-Mails zeigen, dass Apple versucht hat, Qualcomm-Modems auch im iPhone XS/XR zu verwenden

Bloomberg hat geleakte E-Mails erhalten, welche mehr Details über die Beziehung der zwei streitenden Unternehmen aufzeigen, so hatte Apple beabsichtigt Qualcomms-Modems auch in den neuen iPhones zu verwenden.

weiter lesen »
AppTicker.de zeigt in iOS-Apps enthaltene in-App-Käufe inklusive Preisstatistik und Preisalarm an

Es sind immer mehr Apps im App Store, welche sich zwar kostenfrei laden lassen, jedoch erst über die in-App-Käufe die vollständige Funktionalität freischalten. AppTicker.de sorgt für bessere Transparenz und Preisverfolgung.

weiter lesen »
Netflix erhöht die Preise in den USA um bis zu 20 Prozent

Der Preis für Netflix-Abos in Deutschland könnte in Zukunft deutlich höher liegen. In den Vereinigten Staaten hat der Streaminganbieter seine Preise angepasst. Kunden dort müssen für neue Abos knapp 20 Prozent mehr bezahlen als bisher.

weiter lesen »