iMessage vs. e*Message - Apple gewinnt vor Gericht
23.11.2018 10:42 Stefan

iMessage vs. e*Message - Apple gewinnt vor Gericht

Für Apple ist wieder ein Gerichtsverfahren positiv entschieden worden: Der Konzern darf iMessage weiterhin iMessage nennen. Das LG Braunschweig sah keine Verwechslungsgefahr mit dem Funkrufdienst e*Message.

Die sogenannte e*Message ist ein Produkt der e*Message Wireless Information Services Deutschland GmbH aus Berlin und schon seit fast 18 Jahren auf dem Markt. Da sich Apple's Kurznachrichtendienst iMessage ähnlich anhört wie e*Message, hat der Vorstand von e*Message, Dietmar Gollnick, ein Gerichtsverfahren angestrebt um Apple zur Umbenennung von iMessage zu bewegen - schließlich sei die e*Message älter als der Apple-Dienst.

Das Landgericht Braunschweig sah den Sachverhalt anders und hat die Klage am Mittwoch abgewiesen. Begründet wird dies vom Gericht mit der Tatsache, dass die Tätigkeitsfelder der beiden Dienste unterschiedlich sind. Außerdem gibt es nach Auffassung des Richters keine Gefahr, dass die beiden Dienste verwechselt werden könnten.

Bei e*Message handelt es sich um die alten Pagerdienste, die einigen von euch vielleicht noch bekannt sind. Zwar lassen sich via e*Message wie mit iMessage auch Textnachrichten verschicken, bei e*Message handelt es sich jedoch um einseitige Kommunikation: Man kann zwar Nachrichten empfangen, das Versenden von eigenem Text ist allerdings nicht möglich.

Im Moment steht Apple zwar auf der Siegerseite, der Rechtsstreit könnte jedoch weitergehen, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist und Berufung eingelegt werden kann.


Kommentieren

Noch keine Kommentare
Kommentieren

Weitere News zum Thema

Vodafone schenkt via DayBoost jedem Kunden 6x 100 GB Datenvolumen
Ab der kommenden Woche hat Vodafone eine ganz besondere Aktion für seine Kunden parat: Bis zum Juli verschenkt der Konzern an alle Kunden sechs Mal seinen DayBoost mit jeweils 100 Gigabyte Datenvolumen.
weiter lesen »
Apple Video: Kommt der Streamingdienst erst im Herbst?
Apple arbeitet schon länger an einem eigenen Video-Streamingdienst, der im Frühling der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Wie jetzt bekannt wurde, könnte Apple den Start der neuen Plattform allerdings bis in den Sommer oder Herbst schieben.
weiter lesen »
Mehrere Dutzend Apps mit Erwachseneninhalten & Glücksspiel-Apps missbrauchen Apples Enterprise-Zertifikat

Ende Januar hat Apple den beiden Unternehmen Facebook und Google kurzzeitig das Enterprise-Zertifikat entzogen, mit welchem man Apps ohne Umweg über den App Store verteilen kann. Jetzt wurde bekannt, dass noch mehr Apps das Zertifikat unberechtigterweise nutzen.

weiter lesen »