Wegen DSGVO: Apple erhöht Mindestalter für Apple-ID auf 16 Jahre
17.10.2018 16:32 Stefan

Wegen DSGVO: Apple erhöht Mindestalter für Apple-ID auf 16 Jahre

Bislang konnte Apple hierzulande selber bestimmen ab welchem Alter man eine Apple-ID anlegen durfte. Seit die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten ist gilt nun auch bei Apple das Mindestalter von 16 Jahren.

Eltern die ihrem Nachwuchs ein Apple-Gerät schenken erhalten seit Kurzem beim Anlegen einer neuen Apple-ID folgende Fehlermeldung wenn das Kind noch keine 16 Jahre alt ist:

"Du kannst derzeit keine Apple-ID erstellen, da du die Richtlinien für das geltende Mindestalter nicht erfüllst. Bitte ein Elternteil oder einen Erziehungsberechtigten, die Familienfreigabe einzurichten."

Das verwunderte viele Nutzer denn bisher lag das Mindestalter für das Erstellen einer Apple-ID bei 13 Jahren, was in dem entsprechenden Support-Dokument noch genauso aufgelistet ist. Mit Inkrafttreten der DSGVO im Mai diesen Jahres gilt in der EU jedoch ein neues Mindestalter für das Erstellen von Internet-Accounts. Dieses wurde auf 16 Jahre festgelegt und zählt natürlich auch für das Anlegen einer Apple-ID.

Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren mit bestehendem Apple-Account werden im Moment peu à peu von Apple angeschrieben und darauf hingewiesen dass die Nutzung der Apple-ID nur noch möglich ist wenn diese ein Elternteil via Familienfreigabe bestätigt. Das setzt natürlich voraus dass die Eltern auch über einen Mac oder ein iOS-Gerät bzw. eine eigene Apple-ID verfügen. Zudem lässt sich die Familienfreigabe nur aktivieren wenn man eine von Apple akzeptierte Zahlungsmethode (Kreditkarte und Telekom-, Vodafone- oder O2-Telefonrechnung) hinterlegt hat.

Apple ist nicht das einzige Unternehmen dass das Mindestalter der Kunden angehoben hat. Seit April gilt die 16 Jahre-Grenze beispielsweise auch für die Nutzung von WhatsApp, Spotify, YouTube und allen Google-Konten.


Kommentieren

Noch keine Kommentare
Kommentieren

Weitere News zum Thema

Durchgesickerte E-Mails zeigen, dass Apple versucht hat, Qualcomm-Modems auch im iPhone XS/XR zu verwenden

Bloomberg hat geleakte E-Mails erhalten, welche mehr Details über die Beziehung der zwei streitenden Unternehmen aufzeigen, so hatte Apple beabsichtigt Qualcomms-Modems auch in den neuen iPhones zu verwenden.

weiter lesen »
AppTicker.de zeigt in iOS-Apps enthaltene in-App-Käufe inklusive Preisstatistik und Preisalarm an

Es sind immer mehr Apps im App Store, welche sich zwar kostenfrei laden lassen, jedoch erst über die in-App-Käufe die vollständige Funktionalität freischalten. AppTicker.de sorgt für bessere Transparenz und Preisverfolgung.

weiter lesen »
Netflix erhöht die Preise in den USA um bis zu 20 Prozent

Der Preis für Netflix-Abos in Deutschland könnte in Zukunft deutlich höher liegen. In den Vereinigten Staaten hat der Streaminganbieter seine Preise angepasst. Kunden dort müssen für neue Abos knapp 20 Prozent mehr bezahlen als bisher.

weiter lesen »